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Seminar Workshop Nd:YAG Laser zur Tattooentfernung Köln Copyright 2016
Sie möchten gerne wissen, wie das mit der Laser-Tattooentfernung richtig funktioniert? Gemeinsam mit SkinWorks AKP - Privatschule für professionelles Piercing & Lasertherapie, veranstalten wir am Sonntag, den 18. September 2016 in Köln den bereits 7ten Seminar-Workshop "Anwendung des Nd:YAG Lasers zur Tattooentfernung". Neben umfangreichen Informationen im theoretischen Teil der Veranstaltung, werden wir Ihnen im praktischen Teil (live und in kleinen Gruppen) einen Einblick in die Laser-Behandlungen an Modellen geben. Es wird ein interessanter und umfangreicher Tag - anmelden lohnt sich also!   Referent/in:  Martina Lehnhoff - Lasertherapeutin seit 2006 (DGP Vorstand/ SkinWorks APK)                     Thomas Sembt - DocTattooentfernung (Mitglied ESTPresearch.org/ Bundesverband Tattoo e.V.)   Seminar-Workshop-Inhalte   Theoretisches Wissen: Kundenaufklärung und Einverständniserklärung Anamnese Bogen Rechtliche Hintergründe Behandlungsdokumentation Beurteilung der tätowierten Hautstelle Möglichkeiten und Grenzen der Tattooentfernung Wartung und Pflege des Lasers Wie reagieren verschiedene Tattoofarben auf den Laser Risiken und mögliche Nebenwirkungen Nachbehandlung, Produkte und Pflegehinweise Einstellung und Anwendung des Nd:YAG Lasers auf individuelle Kundenanforderung     Praktische Anwendungen (in kleineren Gruppen): Tattooentfernungen (live) mit einem modernen Q-switched Nd:YAG Lasersystem an Modellen     Veranstaltungort: SkinWorks - Praxis für Körperschmuck Händelstrasse 2-4 50674 Köln   Workshop Zeiten: Sonntag, den 18. September 2016 von 12.00 bis 18.00 Uhr      Teilnahmegebühren: Der Preis für den Seminar-Workshop beträgt einmalig 389,- € zuzüglich 19% MwSt. pro Person.   inklusive Mittagsbuffet sowie kalte und warme Getränke. Die Teilnahme wird mittels Zertifikat bestätigt. Eine Seminarunterlage mit den vermittelten Inhalten wird bereitgestellt. Modelle sind ausreichend vor Ort. Ein modernes Lasersystem und Laserschutzbrillen sowie weiteres Equipment stehen zur Verfügung. Den Weg zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier oder direkt via Email unter info@skinworks.de   Anmelde-Formular zum Seminar-Workshop    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!   .
safer-tattoo-TattooVisual_Sharing Copyright BMEL 2016
Schon lange Zeit klopfen deutsche organisierte Profi-Tätowierer an Bürotüren unserer Behörden und Ministerien. Nun hat sich endlich mal eine dieser Türen geöffnet. Es ist die unseres amtierenden Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Chirstian Schmidt (CSU). Und das ist auch gut so!         Um was geht es dabei? Ums Tattoo! Für den einen ist es Kunst, für den anderen Leidenschaft und für einige nur Spaß oder ein trendiges „Must-have“ (muss ich haben!). Bereits seit Jahrtausenden wird die menschliche Haut mit Nadeln und Farbe verziert, was das Zeug hält und mittlerweile dürfte das auch der letzte Erdbewohner mitbekommen haben.   Aber wer sticht da eigentlich was womit wohin? Was früher vielleicht mal abgestützt auf einem Fass voll Rum an Schiffsdeck oder abgelegt auf einer Knastpritsche mit Fischgräten, Kämmen oder Nadel und Faden in die Haut eingebracht wurde, findet heute i.d.R. mit modernen Hochfrequenz- Rotary oder Spulen-Tätowiermaschinen in arztpraxisähnlichen Tattoo-Studios statt. Möchte man meinen!! Sieht man genauer hin, wird man erkennen, dass das nicht der Status Quo ist! Die freigeistige Kreativwirtschaft rund ums Tattoo hat ein Problem. Jeder kann sich in Deutschland Tätowierer nennen. Eine sogenannte Berufszugangsregelung für Tätowierer gibt es bis dato nicht. Ohne Überprüfung des handwerklichen Geschicks, noch Sachkenntnis über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen bestenfalls mit 20Euro in der Tasche und einem China-billig-Tattoo-Starter-Kit unter dem Arm, kann jeder beim Amt ein Gewerbe anmelden, loslegen und sich Tätowierer nennen.   Aber es gibt sie noch – die Guten! Und die unterscheiden sich massiv vom eben genannten! Die Profis ihres Tattoo-Handwerks haben sich in Deutschland bereits 1995 zusammen geschlossen im D.O.T. - Deutsche Organisierte Tätowierer e.V.. „Dabei geht es darum, eine professionelle und künstlerische Elite zusammen zu führen, Aufgaben gemeinsam zu bewältigen und erfolgreich die Interessen Ihrer Mitglieder zu vertreten. Mangelnde Hygiene, Tattoo-Pfusch, Bio-Tattoos, UV-Tattoos, Tattoo-Conventions, unseriöse Geschäftspraktiken, Schwarzarbeit, Tattoo-Seminare, Copyrights und Zusammenarbeit mit der ebenfalls expandierenden Fachpresse seien hier nur in Stichworten erwähnte Themen, die es galt und gilt in die Hand zu nehmen.“ So der DOT selbst auf seiner Website. 2011 kam ein zweiter Verband in Deutschland hinzu. Der ProTattoo e.V., der sich mit seinen 9 Gründungsmitgliedern seither zur Aufgabe macht über das Tätowieren neutral und kritisch zu berichten – und das obwohl er selbst Teil der Profi-Tattoo-Branche ist. „Gerade deshalb ist es erklärtes Ziel, langfristig durch Qualität und Unbedenklichkeit zu überzeugen. ProTattoo will ein Maximum an Sicherheit in ein punktuell – nach wie vor – mit Unsicherheit versehenes Kunstgewerbe bringen. Und das in allen entscheidenden Bereichen beim Verbraucher und Tätowierer ebenso wie bei allen politischen und presserelevanten Instanzen.“ - so der ProTattoo e.V. auf seiner Website. Merkt Ihr was? Seit über 20 Jahren kämpfen die Profis der Tattoo-Branche für die eigene Seriosität, Kompetenz und den Schutz des Verbrauchers – Euch!   Im November 2013 gründete sich dann ein deutscher Dachverband aus Tätowierern und Tattoo-Fans, dem unter anderem auch der DOT e.V. und ProTattoo eV. beigetreten sind. Der Bundesverband Tattoo e.V. mit Sitz in Berlin. Er schlägt die Brücke zwischen Profi-Tätowierern, Verbrauchern und Behörden, vertritt die geeinten Interessen der gesamten deutschen Tattoo-Branche und setzt sich für den Berufsstand des Tätowierers ein. Eine Interessengemeinschaft, die nun auch von der Bundesregierung ernst genommen wird und bei der Erarbeitung ihrer Kampagne „Safer-Tattoo“ mit ins Boot genommen hat. Der BVT wirkt hierbei zusammen mit Bundesminister Christian Schmidt und seinem Team des Referats 223, Frau Dr. Jutta Schaub und Frau Dr. Anke Meisner, zuständig für Produktsicherheit im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Frau Dr. Anke Meisner ist zuständig für den Verbraucherschutz in Bezug auf Tätowiermittel und Kosmetikprodukte und verantwortlich für die Verbraucherinformationskampagne „Safer-Tattoo“, die Jugendliche und junge Erwachsene über mögliche Risiken des Tätowierens aufklären soll.        Eine feine und dringend notwenige Sache, wie wir finden! Darum unterstützen wir den Bundesverband Tattoo e.V. auch als Partner und machen auf die BMEL-Kampagne „Safer-Tattoo“ hier auf unserer Website aufmerksam. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, warum gerade DocTattooentfernung.com sich für die Tattoo-Branche und eine solche Kampagne engagiert. Wir machen Tattoos doch weg!? Richtig! Wir entfernen Tätowierungen! Wir haben aber 4 wichtige Gründe, warum wir uns für die Tattoo-Branche einsetzen. 1.)  Wir lieben Tattoos! Wenn sie vom Profi sind! 2.)  Nur wer weiß, wie Tätowierungen richtig eingebracht werden, weiß, ob und wie sie wieder zu entfernen sind! 3.)  Arbeiten auf Augenhöhe – Tattoo-Profis, Wissenschaftler und  Mediziner zusammen! Tätowierer wissen oft so viel mehr über Tattoos als die Mediziner oder sonst wer. Gemeinsam von- und miteinander lernen! (z.B. Tattoo-Tagung Bochum oder ESTPresearch.org in Kopenhagen) 4.)  Unter unseren Lasern landen eine Vielzahl missratener, schlecht gestochener und risikobehafteter, von Tattoo-Laien (Scratchern) eingebrachte Tattoo-Motive. Wir wollen, dass Ihr mit (oder auch ohne) Eure(r) Tätowierung glücklich seid! Ansonsten schaffen wir nur Platz für Neues.    „Safer-Tattoo“ ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit der Tattoo-Branche! Bundesminister Christian Schmidt unterstützt mit der Kampagne die Forderungen des Bundesverbandes Tattoo e.V. nach einer Einführung von Befähigungsnachweisen für den Eintritt ins Tattoo-Gewerbe. Gegenüber der Zeitung Schleswig-Holstein am Sonntag (SHaS) äußerte er: „Wer so eine sensible Arbeit macht und damit Einfluss auf die Gesundheit der Verbraucher hat, muss sein Handwerk – nachweisbar – beherrschen“. Zu dem Gesamtkomplex habe sein Ministerium die Internetseite www.safer.tattoo.de frei geschaltet. Schwerpunkte seien hier Informationen über Risiken, Sicherheitshinweise sowie Basiswissen über Tattoos & Co. (Zitat: SHaS) Warum wir das hier extra zitieren: Wir haben nach dem Start der BMEL-Kampagne mit vielen Tätowierern gesprochen und Postings im Social-Web verfolgt. Es gibt weitläufig viel Zustimmung aber auch besorgte Äußerungen, dass es jetzt damit ein neues Gesetz gäbe, dass man nur noch mit teuer zu erwerbenden Weiterbildungs-Zertifikaten als Tätowierer arbeiten dürfe. Dazu können wir nur sagen, wer sein Handwerk versteht und lebt, der ist auch auf dem aktuellen Weiterbildungsstand zu Hygienerichtlinien & Co und baut seine Professionalität aus. Bei der aktuellen BMEL-Kampagne handelt es sich um eine VERBRAUCHER-INFORMATION: Wie finde ich den Tattoo-Profi und welche Risiken kann es geben, wenn ich mir für 30 Euro einen Oma’s-Hekeldecken-Tattoo-Termin beim Nachbarn im Wohnzimmer über Ebay organisiere. Die Info-Website „Safer-Tattoo“ ist ein kleiner aber guter Schritt in die Richtung „Tätowieren - aber sicher“! Wer sich für eine Tätowierung entschieden hat, erhält als Einsteiger wichtige Antworten auf viele Fragen, die er vielleicht noch gar nicht gestellt hat. Von der Geschichte der Tätowierung über die Basics, wie das Tätowieren überhaupt funktioniert und was man vor dem Stechen beachten sollte.   Wer sich für ein Tattoo interessiert, sollte die Risiken kennen. Viel Wissen, hilft viel! Das Wichtigste dabei ist, das richtige Tattoo-Studio für sich zu finden und den Profi-Tätowierer vom Scratcher (Laien-Tätowierer) unterscheiden zu können. Das BMEL gibt hier gute Hinweise und Ratschläge von der Studio-Auswahl bis zur Pflege und Nachsorge des Tattoos anhand von Checklisten. Wer Fragen dazu hat, dem steht der Bundesverband Tattoo e.V., der Deutsche Organisierte Tätowierer e.V., der ProTattoo e.V. und auch DocTattooentfernung.com ebenfalls sicherlich gerne und jeder Zeit zur Verfügung! „Jeden Tag kommen zu unseren Laserologen betrübte Gesichter mit verunglückten und ungewollten Tattoo-Motiven“, sagt Thomas Sembt von DocTattooentfernung. „Wir kooperieren mit vielen professionellen Tätowierern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2014 sind wir Partner vom Bundesverband Tattoo e.V. und unterstützen die Zusammenarbeit u.a. als Mitinitiator der Tattoo-Tagung an der Ruhr-Uni in Bochum oder als Beispiel bei der gemeinsamen GfK-Umfrage „Tattoo & Piercing in Deutschland 2014". Als Spezialist stehen wir zu markanten Fragen für den Bereich der Tattooentfernung zur Seite und nutzen unsere Synergien zwischen Tätowierern und Medizinern. Dass selbst die Bundesregierung nun endlich, neben dem BMEL, auf die Anstrengungen der Tattoo-Branche aufmerksam geworden ist, begrüßen wir sehr. Die Klick-Zahlen und Kommentare zu „Mehr Sicherheit beim Stich!“ im Social-Web zeigen, dass es ein wichtiges und nicht weiterhin zu unterschätzendes Thema ist. “     Härtere Regelungen für die Tattoo-Branche? Ja! Daran arbeiten die Verbände schon jahrelang! Im Zuge der Verbraucherinformations-Kampagne will sich nun MdB Schmidt zusammen mit den Tattoo-Profis für härtere Berufszugangsregelungen für die Tattoo-Branche einsetzen. Die Idee kommt nicht von Regierungsseite, sondern von der Tattoo-Branche selbst! Wir empfehlen dazu mal den Artikel von Rechtsanwalt und BVT-Vorstandsmitglied Urban Slamal „Berufszugangsregelung für Tätowierer? Ein längst überfälliges Vorhaben“ von Anfang Juli 2016 für LTO- Legal Tribune Online zu lesen. Wer den Artikel jetzt gelesen hat, der versteht hoffentlich, warum eine derartige Berufszugangsregulierung nicht von heute auf morgen funktioniert. Der hat aber auch zur Kenntnis genommen, dass die Regierung weiß, dass sich ohne die Profis der Tattoo-Szene eine solche Regelung nicht ohne Weiteres im Markt implementieren lässt. Gleiches gilt für die Themen Sicherheit von Tätowier-Mitteln und Hygienestandards.  Fakt ist, dass sich in Zukunft einiges ändern wird. Nicht nur zum Schutz des Verbrauchers, sondern auch und vor allen Dingen zum Schutz derjenigen Tätowierer, die ihr Handwerk professionell ausüben und weiterhin ausüben wollen. Fachkompetenz und Seriosität muss erkennbar sein, honoriert und geschützt werden - für die Profi-Tätowierer und auch für die Verbraucher, Euch!     Quellenangabe, Links und mit freundlicher Genehmigung: Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. - DOT ProTattoo e.V. Bundesverband Tattoo e.V. - BVT LTO- Legal Tribune Online Ausg. 07/16 U. Slamal Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (Fotos & Link) Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Chirstian Schmidt (CSU) Herausgeber der Website www.safer-tattoo.de ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn im Auftrag vom BMEL. Das Impressum zu www.safer-tattoo.de finden Sie hier http://www.safer-tattoo.de/impressum.html Artikel: Initiative „Safer Tattoo“ (Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts für shz.de von Dieter Schulz erstellt am 03.Jul.2016)   .

Tinte rein, Gift raus!?

gepostet am 13.04.2016

Machen wir uns nichts vor: Eine Tätowierung bedeutet, fremde Substanzen absichtlich in den Körper einzubringen. Lasern wiederum bedeutet, diese Substanzen derart zu zerkleinern, dass sie einmal durch das Filterreinigungssystem des Körpers passen. Ob das der Gesundheit abträglich ist, lässt sich bisweilen schwer ermessen. Die gute Nachricht: Weder die Tätowierung, noch die Laserbehandlung alleine kann bis dato als alleiniger Urheber konkreter chronischer Erkrankungen identifiziert werden.     Der Blick auf die Zutaten der Farben lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass die körperfremden Stoffe, deren direkte Einnahme nachgewiesenermaßen negative Auswirkungen hätte, als Tinte in der Haut auch belastend wirken könnten. Ältere Semester mit Tätowierungen »aus der guten alten Zeit«, in der Gitarrensolos kein Ende finden wollten, tragen unter Umständen z.B. mehr Blei mit sich herum als andere Zeitgenossen. Eine Vergiftung mit Blei kann u.a. Nervenleiden zur Folge haben – konfuses Verhalten eingeschlossen. Blei wird leicht über Atmung und Haut aufgenommen, wie auch der Erfinder des Bleizusatzes Thomas Midgley in den 1920er am eigenen Leib erfahren durfte. Eine der ersten Produktionsstätten für Bleizusätze, die Standard Oil in New Jersey, erhielt bald den Spitznamen »Loony Gas Building« (loony bin = Klapsmühle), weil die Arbeiter sich dort zunehmend merkwürdig aufführten und schließlich schwer erkrankt ins Krankenhaus verbracht wurden. Schon 70 Jahre später (!) ist dann das Tetraethylblei als Antiklopfmittel aus dem Benzin verbannt worden. Die tägliche Dosis der alten Unbedenklichkeitsmarke von 5 µg/dl (Mikrogramm pro Deziliter), gilt nach gegenwärtiger Einschätzung der WHO nicht mehr. Doch letztlich – was bringt uns um? Alle Dinge sind Gift, lehrte Paracelsus, und alle Grenzwerte sind eine politische Entscheidung.   ...allein die Gift-Dosis macht’s Im Durchschnitt verfügt ein Mensch über ein Blutvolumen von 8 % seines Körpergewichts. Also ein 85-Kilo-Mann wird von etwa 6,8 l Blut durchströmt. Bei Frauen ist es weniger. Alter spielt auch eine Rolle. Bei einer in der Zivilisation kaum vermeidlichen Aufnahme von mindestens 100 µg Blei am Tag verteilt dieser 85-Kilo-Mann also knapp 1,5 µg täglich auf einen Zehntelliter seines Blutes – das sind 0,0015 mg. Was davon tatsächlich in Hirn, Leber, Nieren, Knochen und Zähnen gelangt ist, verweilt länger und bildet Depots. Um sich auf die Dauer chronisch zu vergiften, bedarf es wohl 1 mg Blei pro Tag. Das ist selbst mit einem sehr, sehr großen, zudem illegalerweise bleihaltigen Tattoo alleine nie zu schaffen. Fühlen Sie sich also leicht reizbar, verwirrt und abgeschlagen nach jahrzehntelangem Genuss Ihrer schwermetallhaltigen Berliner Balkon-Tomaten, drei Päckchen Roth-Händle ohne Filter täglich und ausgiebigen Tiffany-Lampen-Basteleien, könnte es auch am Blei liegen. Allerdings haben Sie dann auch noch andere Probleme...   Qualitätsbewusstsein ist gefragt Dass Blei in Tätowierfarben nichts zu suchen hat, weiß jeder inländische professionelle Tätowierer und achtet dementsprechend auf die Qualität und Herkunft seiner Tinten. Doch was ist mit dem Tattoo-Künstler, der mehr in- als offiziell zusticht oder dem Freiluftstrandstudio, welches Sie während einer Auslandsreise besucht haben? Weiß der Tattoo-Farben-Laie um die Bestandteile von Tattoo-Pigmenten, wie Nickel, Zinnober, Cadmium, Chromoxid, Aluminium, Eisenoxid, Titandioxid, Zinkoxid oder Bariumsulfat usw.? Und kennt er die Vor- und möglichen Nachteile für den menschlichen Körper? Wie Dr. Julie Verfurth (RediMedi Laser Skin Clinics, Portland, USA) schreibt, besteht als Beispiel in ihrem Land USA das Problem darin, dass das Rezept für Tinte so geheim gehalten werden darf, wie die Zutaten einer weltbekannten Koffein-Brause. Bloß, dass die Brausen unter das Lebensmittelrecht fallen, die Tinten jedoch in der Rubrik Kosmetik geführt werden. Aber keine Bange – auch bei professionellen US-amerikanischen Tattoo-Farben-Herstellern kann man hier und da Prüfzertifikate über verwendete Inhaltsstoffe einsehen. In Deutschland ist es etwas anders: Hier herrscht bis dato die Tätowiermittel-Verordnung (TätOV) und zeigt auf, welche Stoffe in Tattoo-Farben nicht enthalten sein dürfen (Negativ-Liste). Schon mal gut! Und an einer Positiv-Liste wird auf EU-Ebene hart gearbeitet.     »...und was ist mit Sonnenlicht und Laser?« Die Frage stellt sich im Zusammenhang von Licht und Pigment. Also neben dem Sonnenbad auch für das Entfernen der Farbpartikel per Laser. Dabei werden die einzelnen eingelagerten Tattoo-Pigmente zertrümmert und in kleinen Portionen über das Lymphsystem verarbeitet. Sie verlassen den Körper auf anderem Wege, als sie hineingelangt sind. Sie passieren verschiedene Stationen, und wir wissen nicht genau, wie diese Zwischenstationen auf den Besuch ihrer ungebetenen Gäste reagieren. Es fehlt an belastbaren und langzeitlichen Studien. Die bisherige Erfahrung lehrt freilich, dass Tätowierungen auf Licht reagieren können. Unter der direkten Sonneneinstrahlung beginnt der bunte Koi-Karpfen plötzlich zu jucken und nimmt echte Formen an, dank Schwellungen seiner roten Schuppen. Grundsätzlich gilt bei solchen Erscheinungen: individuelle körperliche Veranlagung, Lebensführung, bestehende Leiden spielen im Falle des Falles eben eine wichtige Zusatzrolle. Tätowierung und Laser belasten das Konto der individuellen Gesundheit – welchen Ausschlag das hat, hängt aber vom jeweiligen Kontostand ab. Das Bundesamt für Risikobewertung schätzte 2013 auf Basis der von Klügl, Hiller, Landthaler und Bäumler 2010 durchgeführten deutschlandweiten Internet-Umfrage (Incidence of health problems associated with tattooed skin: a nation-wide survey in German-speaking countries.), dass 3 % der tätowierten Menschen »systemische« Schäden davontrügen, die von den Stoffen in Tätowierfarben herrührten. Bislang lässt sich nichts Genaues darüber aussagen, ob das Entfernen von Tattoos per Laser gesundheitliche Langzeitfolgen nach sich ziehen könnte. DocTattooentfernung ist u.a als Mitglied der European Society of Tattoo and Pigment Research zu diesem Thema im Dauerkontakt mit Dermatologen, Forschern und den Tattoo-Profis der Szene.   Unser Tipp an dieser Stelle: Think before you ink!! und wende Dich an professionelle Tattoo-Artists oder Laserologen.   Literatur: Klügl I., Hiller K., Landthaler M., Bäumler, W. (2010) Incidence of health problems associated withtattooed skin: a nation-wide survey in German-speaking countries. Dermatology 221, 43-50. Noelke, Wolfgang (2013): Bunte Gefahr unter der Haut. In: Deutschlandfunk, 04.06.2013.     . 
Das Jahr des Feuer-Affen 2016 Copyright Fotolia 87557761 for DocTattoooentfernung
  ...zumindest dem chinesischen Mond-Kalender zufolge. Dieses Jahr hat es in sich, denn der Affe ist ein neugieriger, getriebener Charakter. Auch wenn Feuer eine positive Note hat, in diesem Jahr stehe das im Konflikt mit dem Element Metall.       Sie merken schon: es wird kompliziert... Es heißt, alle 12, 24, 36, 48jährigen (usw.) mögen sich in diesem Jahr vorsehen. Angeblich soll rote Kleidung helfen. Es ist jedenfalls Action angesagt – kann man ja schon am bisherigen Verlauf der chinesischen Aktienmarktes sehen. Hier können Sie nochmals nachlesen, wie die Kombinationen gebildet werden. Es gibt sogar einen Feng Shui Index, der die Zukunft des Hanseng-Index auf Grundlage des Mondkalenders prognostiziert.    Affe und Katzen (猴貓圖) von Yì Yuánjí (易元吉; 1000 - 1064) Quelle/ Wikimedia; Lizenz/ gemeinfrei..png     Änderungen zulassen   Der Affe gilt als Vorbote großer Änderungen. Das könnte durchaus das Jahr sein, in dem Sie einen Termin beim Laserologen machen, um sich von einem ungeliebten Hautbildchen zu trennen. Es kann aber auch passieren, dass Sie sich in diesem wilden Jahr zum ersten Mal tätowieren lassen. Dann sollte vielleicht etwas rote Tinte dabei sein, von wegen Abwehr gegen Unglück – wenn Sie nicht gegen die Inhaltsstoffe allergisch sind. Sie merken schon: Es wird kompliziert... In dem in China quasi jedermann bekannten Roman Die Reise nach dem Westen bringt ausgerechnet der Affenkönig Sūn Wùkōng, ein Bilderbuch-Anarchist, im 7. Jahrhundert den Buddhismus aus Indien nach China. Nicht, dass der Affe und seine Reisebegleiter Betschwestern gewesen wären. Sie waren echte Rock’n’Roller!   Wahrscheinlich waren sie tätowiert bis unters Kinn:   (...)„Äffchen ist ein himmlischer Rebell gegen sinnlose Anordnungen und Vorschriften, Heuchelei und frömmelnden Humbug, der in Ungnade fällt, nachdem er in einem absurd bürokratischen Himmel, der einfach die Mißwirtschaft in der Welt widerspiegelt, des Jadekaisers [玉帝 Yù Dì] Pfirsiche der Unsterblichkeit verzehrt und sein Lebenselixier getrunken hat. Zur Strafe wird er auf die Erde verbannt und begleitet den frommen Mönch Tripiṭaka [Dreikorb = Xuánzàng] auf seiner Pilgerfahrt zu Buddhas Heiligem Berge in Indien. Auf ihrer Reise schließt sich ihnen auch noch Schweinchen [豬八戒 Zhū Bājiè] an, der frühere Himmelsmarschall, der in ein Schwein verwandelt wurde, nachdem er sich besoffen und es mit der Mondgöttin [嫦娥 Cháng'é] getrieben hatte.“ (aus: Bloodworth, Dennis: Chinesenspiegel. 3000 Jahre Reich der Mitte. Wien: 1968.)   In einem der Affenjahre geboren wurden zum Beispiel Julius Cäsar, Leonardo da Vinci, Liz Taylor, Jennifer Aniston, Will Smith, Mick Jagger und Joe Cocker, Rod Stewart und George Lucas. Ziehen Sie Ihre Schlüsse! Heiraten in 2016, wenn Sie ein „Affe“ sind? Könnte nicht Ihre letzte Ehe sein! Werden die Rolling Stones auf Tour gehen? Joe Cocker hat ausgecheckt und George Lucas hat Star Wars an den Nagel, also Disney, gehängt und ist in Rente gegangen. Denken Sie darüber mal nach...! Das chinesische Affenjahr endet am 27. Januar 2017. Es wird schon gut gehen... irgendwie?!   . 

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