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Tattoo-Gipfel Berlin CDU/CSU Fraktion 2018 Copyright DocTattooentfernung
„Unter die Haut - Rahmenbedingungen für Tätowierungen“ im Deutschen Bundestag.   Gemeinsame Presseerklärung der Tätowierverbände, Bundesverband Tattoo e.V. (BVT), Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. (DOT) und ProTattoo e.V. zum Fachgespräch „Unter die Haut - Rahmenbedingungen für Tätowierungen“ am 28.11.2018 im Deutschen Bundestag.         Der Austausch zwischen Vertretern der CDU/CSU Fraktion, Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Gesundheit und den Tätowierverbänden war sowohl informativ als auch konstruktiv. Dies stimmt uns optimistisch, ein solides Fundament geschaffen zu haben, um gemeinsam mit der Bundesregierung sinnvolle Lösungen für die Zukunft des Tätowierens zu finden.   Die Stichworte lauten dabei Verbraucherschutz und Hygiene. Für die Berufsverbände steht zudem auf der Agenda, die weitestgehende Freiheit unserer Branche zu gewährleisten und bei dieser Situation zu fragen, wo das Tätowieren beruflich angesiedelt ist. Abschließend spielt das Thema Altersvorsorge eine große Rolle. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gitta Connemann MdB der CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestages brachte im Juni diesen Jahres den Ball ins Rollen: Das Tätowieren ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und dabei so schnell gewachsen, dass viele Bereiche dieser Branche dem gesellschaftlichen Umfang entsprechend einer Überprüfung unterzogen werden sollten.   Die Veröffentlichung in der Presse fand unter dem Begriff des "Tattoo-Gipfels“ statt. Damit keimten natürlich auch bei uns sofort Ängste um die Zukunft des Tätowierens auf. Würde die neuzeitliche Gestaltung aus behördlicher Sicht womöglich über das Ziel hinausschießen? Aus diesem Grunde wurde seitens der Berufsverbände die Zusage zur Erörterung, Unterstützung und Dialog gemacht. Am Mittwoch der vergangenen Woche fand der Auftakt in Berlin statt. Details dazu nachfolgend:   Die Inhalte, Akteure und Gesprächsschwerpunkte waren sehr vielschichtig. Das Gespräch selbst war von der Initiatorin, Frau Gitta Connemann, stellvertretende Fraktionvorsitzende der CDU /CSU Bundestagsfraktion und ihrem Team sehr gut vorbereitet. Die positive Einschätzung, dass Frau Connemann mit Sinn und Verstand für alle Beteiligten an das Thema herangeht, wurde bereits während Ihrer Einleitung und Vorstellung der Agenda zum Fachgespräch deutlich. Sie resümierte Ihre Erkenntnisse zur Ausgangslage der Tattoobranche in Deutschland und Europa betreffend der folgenden Themen, welche im weitesten Sinne auch der Agenda des Fachgespräches entsprachen:   • Daten und Fakten zum Thema Tätowierungen • Derzeitige Regulierung im Bereich Sicherheit, Hygiene und Beratung • Regulierung für den Berufszugang • Regulierung von Tätowiermitteln • Rechtliche Rahmenbedingungen im europäischen Ausland • Forschung und valide statistische Daten   Das Ziel dieses Auftaktgespräches wurde von Frau Connemann sehr klar und deutlich formuliert. Am Ende des Fachgespräches sollte die derzeitige Ausgangssituation von allen Vertretern konkretisiert sein und es sollte klar werden welchen Handlungsbedarf alle Vertreter sehen.   Eine Grundlage der zukünftigen Arbeit bildet dabei die auch vom DOT e.V. über die vergangenen Jahre in Eigeninitiative und zum Großteil auf eigene Kosten mitentwickelte DIN/CEN-Norm. In einer EU-Arbeitsgruppe wurde unter der Leitung von Andy Schmidt (DOT e.V.) gemeinsam mit der DIN und anderen Experten aus 12 Ländern ein ausführliches Regelwerk für das Tätowieren geschaffen, dass Anfang kommenden Jahres durch die DIN publiziert werden soll. Auch der BVT e.V. unterstützte dieses Projekt. Damit wurde zeitgemäß fortgeführt, was mit der ersten Hygienerichtlinie-Empfehlung des DOT e.V. bereits im Jahre 1995 auf den Weg gebracht wurde. Also aus der Praxis für die Praxis.   In dem 2-Stunden-Gespräch in Berlin ging es um sichere Rahmenbedingungen für Verbraucher und diejenigen, die als Tätowierer tätig sind. Es ging nicht darum, künstliche Regulierungen zu generieren und den gesamten Bereich mit Regeln zu überziehen. Weiterhin war es nicht das Ziel, die Frage zu klären ob sich jemand tätowieren lässt bzw. wer sich tätowieren lässt. Alle Beteiligten waren sich außerdem einig: Hygiene-Standards sind unumgänglich, die Ästhetik der Gestaltung muss stets frei im Auge des Schaffenden und seines Kunden bleiben. Die gesetzten Ziele wurden von Frau Connemann und allen Vertretern auf Augenhöhe erörtert.   Wir freuen uns vor allem, dass unsere Erfahrungen und Kompetenzen aus dem Tätowier-Segment gehört wurden und ernsthafte Berücksichtigung fanden. Die Gespräche waren sehr konstruktiv und endeten darin, dass weitere Fachgespräche zu den Themen wie bspw. Hygiene und Sicherheit oder Berufszugang unabdingbar sind.   Alle drei Tätowierverbände nehmen auch an diesen Fachgesprächen gerne teil und setzen sich für eine gesunde Gestaltung des Tätigkeitsfeldes der von uns vertretenen Menschen ein. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Frau Connemann für Ihr Engagement und die hervorragende Moderation des Fachgespräches. Der weiteren gemeinsamen Gestaltung sehen wir mit Spannung und positiver Aufbruchstimmung entgegen - für eine gemeinsame bunte Zukunft.   An dem Fachgespräch beteiligten sich ca. 40 Vertreter der unterschiedlichsten Bundesministerien, Verbände und Institutionen. U.a.:   • Drei Mitglieder des Bundestages der CDU/CSU • Der Staatsekretär des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft • Vertreter der Bundesministerien für Gesundheit • Vertreter des DIN-Normierungsausschusses • Vertreter des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD) • Vertreter des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) • Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) • Vertreter der Unfallversicherungen • Vertreter des Robert Koch-Institutes     .
Tattoo Arzt  DocTattooentfernung Copyright by Manu Wolf 2018
Bestimmte Berufsgruppen haben immer noch den Nimbus einer gewissen Seriosität, wobei das für den Sozialwissenschaftler soviel heißt, dass bestimmte Werte aus dem konservativen Kanon mit dem Berufsbild verquickt sind. So haben es beispielsweise Polizeianwärter mit Tätowierungen zuweilen schwer, überhaupt zur Eignungsprüfung für den Staatsdienst zugelassen zu werden. Von Bankern, Anwälten und Flugbegleitern wird ebenfalls ein unauffälliger Auftritt erwartet, wenngleich auch hier und da seit neuestem die Krawatte fällt, um Kundennähe zu suggerieren.   Wie ist es nun um Ärzte bestellt? Wirkt sich eine sichtbare Tätowierung am Weisskittelträger negativ oder positiv auf die Wahrnehmung seitens des Patienten aus?   Prof. Dr. med. habil. Tattoo  – ob das gut geht? Die Forscher Marissa Cohen, Donald Jeanmonod, Holly Stankewicz, Keith Habeeb, Matthew Berrios und Rebecca Jeanmonod haben dazu kürzlich eine empirische Studie durchgeführt. Mit sieben Fragen zu Zuwendung, Behaglichkeit, Fachkompetenz, Professionalität und Bereitschaft, sich vom gleichen Arzt erneut behandeln zu lassen, wurden Patienten einer Notaufnahme nach der Behandlung befragt. Behandelt wurden sie von »präparierten« Ärzten, die mit und ohne Fake-Tattoos und sogar mit vorgetäuschten Piercings ans Werk gingen. Abgeglichen wurden die erzielten Werte nicht-tätowierter oder -gepiercter Ärzte mit den Varianten »Tattoo«, »Piercing« sowie »Tattoo & Piercing«. Das Ergebnis des Vergleichs zwischen den drei Testreihen mit der »konservativen« Vergleichsreihe lässt sich knapp zusammenfassen: In der Notaufnahme macht es in der Perspektive der Patienten wohl keinen Unterschied, ob der Arzt tätowiert und/oder gepierct ist oder nicht. Übrigens handelte es sich um Patienten aller Dringlichkeitsgrade.   In der Notaufnahme ist einem das Licht am Tunnelende näher als das Tattoo. Die gute Nachricht ist: In der Situation der Notaufnahme ist es den Patienten offenkundig schnuppe, ob die behandelnden Ärzt*innen Tribals am Arm (Männer), Nasenstecker (Frauen) oder Ohrringe (Männer) trugen. Die psychologische Seite eines Besuchs in der Notaufnahme dürfte von dem dringenden Anliegen geprägt sein, einen akuten „Notfall“ behandelt zu sehen. Die Prioritäten dieser Patienten liegen dann möglicherweise nicht auf der Wahrnehmung etwaigen Hautschmucks beim behandelnden Arzt, sondern darauf, dass endlich bitte mal einer die sprudelnde Varizenblutung an meinem Bein stoppen möge. Eventuell haben nicht alle Patienten die Körperverzierungen ihrer Docs wahrgenommen – was aus unserer Sicht nicht korrekt abgefragt wurde (hätte als letzte Frage nicht-verfälschend integriert werden können!). Auch sonst lässt der Versuchsaufbau einen ins Grübeln kommen: Tribals, Nasenstecker und Ohrringe? Abgesehen von der Motivwahl beim Fake-Tattoo – nicht sehr einfallsreich – sind Nasenstecker und Ohrringe eventuell nicht das Erste, was einem beim Stichwort Piercing einfällt ... Wie verhielte es sich bei Labret-, Tragus- oder Septum-Piercings? Wie werden aber tätowierte und/oder gepiercte Ärzte in deren Praxisalltag oder bei der Visite auf der Klinikstation wahrgenommen? Das heißt, in welchem Licht sähen Patienten ihr Gegenüber in einer weniger dringlichen Situation? Die These liegt nahe, dass allgemein verbreitete Vorurteile zu Tattoos und Piercings sich in diesen Fällen durchaus negativ auf die Zumessung von Vertrauenswürdigkeit auswirkten. Dr. B. Rinkmann aus der Black-Wood-Clinic mit Augenbrauenpiercing mit Ball Closure Ring und der Fleur de Lis am Hals tätoiwiert!? Faustregel: Wenn ein Vorurteil besteht, so zeigt es auch Wirkung und es ist schwerer zu spalten, als ein Haar. Kein Mensch ist frei von Vorurteilen. Dass wir von anderen ohne ausreichende Begründung erstmal schlecht denken, ist reiner Selbstschutz. Im Arzt-Patineten-Verhältnis könnten Tattoo-Motivwahl und Art des Piercings sicherlich auch eine Rolle spielen – ein Äskulapstab auf dem Unterarm tätowiert wäre schon ein anderes Statement als ein Totenkopf mit Messer zwischen den Zähnen, richtig? Einem Arzt zu begegnen, der den vollständigen Eid des Hippokrates auf dem Körper trägt, ist unsererseits nicht vollkommen ausgeschlossen – ein bisschen lang ist er aber schon. Eindruck würde es jedenfalls machen!!    Eine Tätowierung ist eine Form der Kommunikation innerhalb eines bestimmten Zeichensystems. Wer sich sichtbar tätowieren lässt, will seinen Mitmenschen etwas sagen. Vielleicht ist es ein guter Ansatz, sich als Arzt vorab zu überlegen, was man seinen Patienten auf dieser Ebene mitteilen möchte. Was sich ansonsten unter dem weißen Kittel verbirgt, bleibt Arztgeheimnis.  Gleiches gilt im Übrigen bei Airlines für Piloten und Flugbegleiter oder im Bankwesen, wie auch das Handelsblatt aktuell berichtet. Aber mal ganz ehrlich – wo kommen wir hin, wenn wir Tätowierungen am Arbeitsplatz in Zukunft nicht erlauben würden - denkt man an die Schar von jungen attraktiven studierenden Tattoo-Trägern, die in absehbarer Zeit unsere Jobs übernehmen, für unsere Rente sorgen und die Speerspitze der Deutschen Wirtschaft abbilden wollen. Wir hoffen die haben bis zum Bewerbungstermin auf die Vorstandsposten ihre Instagram-Profile alle im Griff...   Wir können Euch nicht alle lasern, also „Think before you Ink“!! Und an alle Untätowierten: Gewöhnt Euch bitte an unsere schöne, bunte, neue Welt! .
Sonnenbrand auf der Haut
Sommer, Sonne, Sonnenschutz – der strahlende Sonnenschein hebt nicht nur die Stimmung, sondern birgt mit unter auch die ein oder andere Gefahr, vor der wir unsere Haut und unseren Körper schützen müssen. Wir haben hier ein paar wichtige Informationen zusammengetragen, damit Sie die Sonne unbeschwert genießen können.     Sonne nur mit ausreichendem Schutz für die Haut genießen! Wer ist seine winterliche Büroblässe auch satt und freut sich auf wolkenlosen Himmel, Sand unter den Füßen und prickelndes Meerwasser in das er eintauchen kann? Herrlich! Knackige Bräune in fernen Urlaubsgefilden tanken, bis sich dann nach dem ersten Tag am Strand diese feuerrot schmerzenden Stellen am Körper melden – Sonnenbrand.  Wird Haut ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt, riskiert man neben Verbrennungen, vor allen Dingen langfristige gesundheitliche Schäden des Körpers. Hautkrebserkrankungen haben in unseren westlichen Industrieregionen bei hellhäutigen Menschen die höchste Steigerungsrate. So schreibt der Okoderm e.V., ein bundesweites Netzwerk spezialisierter und innovativer Dermatologen auf seiner Website www.uv-schutz.info. Demnach haben sich Neuerkrankungen beim weißen Hautkrebs seit den 60-igern alle 10 Jahre verdoppelt und werden sich noch weiter steigern. Soll heißen: Im Jahr 2016 erkrankten in Deutschland rund 25.000 Menschen an Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs ist besonders gefährlich, da er durch Metastasenbildung im Körper streuen, andere Organe befallen und somit potenziell tödlich sein kann.    Ihr Hautarzt verfügt über das Wissen und die Möglichkeiten, Sie umfassend und nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen untersuchen und beraten zu können. Nutzen Sie diese Chance noch vor dem Sommerurlaub! Sonnenanbeter sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, da die UV- (ultraviolette) Strahlung der Sonne als der wichtigste Risikofaktor von außen für unsere Haut gilt. Die jeweilige Haut-Typ Klassifizierung (nach Fitzpatrick I-VI) spielt hierbei eine gehaltvolle Rolle. Menschen mit heller Haut und vielen Muttermalen sind potenziell gefährdeter, als Menschen mit dunkleren Hautfarben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der nutzt vor seinem Urlaub noch die Vorsorgeuntersuchung bei seinem Hautarzt und genießt neben dem Hautscreening auch gleich noch eine kostenlose Lichtschutzberatung.    Welche Sonnenlichtstrahlung ist schlecht für die Haut? Insgesamt gibt es drei verschiedene - für das menschliche Auge unsichtbare - Arten des UV-Lichts (UV = ultraviolett): UV-A: Eine langwellige Lichtstrahlung, die tief in die Haut eindringen kann. UV-A ist für eine vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich und stört die Neubildung von Kollagen UV-B: Eine kurzwellige Lichtstrahlung, die sehr energiereich ist. Sie erreicht die oberen Hautschichten und ist für den Sonnenbrand verantwortlich. Darüber hinaus sorgt sie für die langfristige Bräune. UV-C: Wird üblicher Weise von der Ozonschicht herausgefiltert und erreicht die Erde nicht Besondere Sorge bereitet den Dermatologen – neben akuten Hautreaktionen, wie einem Sonnenbrand – die Langzeitfolgen durch Sonnenexposition. Unsere Haut muss man als eine Art Sonnenkonto verstehen, das Sonnenbestrahlung über die Jahre speichert und nicht vergessen kann. Die tief in die Haut eindringende UV-Strahlung trifft auf unsere Hautzellen direkt in deren Regenerationszentrum und hemmt das Immunsystem. Hierdurch fehlerhaft mutierte Hautzellen können sich ungehindert vermehren und Hautkrebs kann entstehen.     Sollte man sich vor dem Sommerurlaub im Solarium vorbräunen? Die Haut-Experten geben dazu ein klares NEIN! Die Nutzung einer Sonnenbank ist generell nicht zu empfehlen, da die zusätzliche künstliche und konzentrierte UV-Strahlen-Exposition das Hautkrebsrisiko noch erhöht. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne. Tragen Sie Sonnenschutz auf und versuchen Sie nicht gleich in den ersten Sonnentagen braun zu werden. Die Krankenkassen geben auf ihren Websites zahlreiche Tipps für ein verantwortungsvolles Bad in der Sonne.   Wie erkennt man einen Sonnenbrand? „Das bisschen Rot ist morgen braun!“ – wer kennt den Satz nicht!? Aber jede Rötung der Haut nach Sonnenbad ist ein Sonnenbrand! Sobald die Haut sich auch nur partiell an einigen Stellen rot verfärbt, liegt eine Schädigung der Haut und der DNA vor. Die Haut schmerzt, spannt, ist heiß, juckt und es entstehen im schlimmsten Fall Blasen die auf keinen Fall selbständig aufgestochen werden dürfen, um einer Infektionsgefahr zu entgegen. Schält sich die Haut nach einigen Tagen selbständig, ist das ein Zeichen dafür, dass die verursachte Entzündung beendet ist und der Heilungsprozess des Körpers erfolgreich eingesetzt hat.   Wie schützt sich unsere Haut auf natürliche Weise vor Sonnenlicht? Der natürliche Mechanismus, der unsere menschliche Haut vor Sonnenlicht schützt, besteht aus zwei Systemen. Die UV-Strahlung der Sonne erhöht auf der einen Seite die Zellteilung in der Haut, was eine Verdickung ihrer obersten Hautschicht, der Hornschicht, zur Folge hat. Je dicker diese sogenannte Lichtschwiele ist, desto höher ist der Schutz. Auf der anderen Seite bildet sich aufgrund von UV-Lichteinfluss der Farbstoff Melanin in der Haut, der sich über die Zellkerne legt, um die darin befindliche DNA zu schützen. Eine „knackige Mallorca-Bräune“ als „gesunde Bräune“ zu bezeichnen ist eher falsch und der voll ausgereizte Hautschutz-Mechanismus ein Zeichen für zu viel Sonne. Zu Berücksichtigen ist beim Ganzen die persönliche Hauttyp-Klassifizierung. Heller Hauttypen haben laut Experten eine körpereigene Sonnen-Schutzzeit von maximal 10 Minuten, dunklere von 30 Minuten und länger. Bei Kindern und Kleinkindern sieht es dabei noch mal anders aus. Gerade sehr junge Haut kann noch keine beständige Lichtschwiele bilden. Kinder unter 2 Jahren sollten keiner extremen Sonnenexposition ausgesetzt werden. Es gibt spezielle Sonnenkremes für Kinder, die ca. 30 Minuten vorher aufgetragen werden. Sonnenhut, Brille und ggf. Kleidung und ein schattiges Plätzchen schützen die zarte, dünne und empfindliche Haut vor UV-Lichteinfluss.   Wie schützt man seine Haut am effektivsten vor Sonnenlicht? Am besten schützt man seine Haut und seinen Körper mit der richtigen Mischung aus Kleidung, Creme und Zeitmanagement, wie lange man sich der Sonnenstrahlung aussetzt. Bei der Kleidung sagt man, dass ein normales weißes Baumwoll-T-Shirt einen Lichtschutzfaktor (LSF) von rund 5 hat, wohingegen ein Schwarzes bei einem Faktor von ca. 15 liegt. Kremt man sich zudem noch mit Sonnenschutzcreme ein, so steht neben einem chemischen auch ein physikalischer Schutz zur Verfügung. Der chemische Schutzfilter absorbiert nach 30 Minuten Einwirkzeit hierbei UV-Strahlung. Der Physikalische reflektiert durch kleinste z.B. Zinkoxid-Partikel UV-Licht.   Ist Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) besser? Zum Thema Lichtschutzfaktor (LSF) gibt es gleich mehrere Vorurteile und Irrtümer. Die verschiedenen Lichtschutzstufen der verwendeten UVA-/UVB Breitbandfiltersysteme reichen von LSF 6 und 10 (niedrig) LSF 15, 20 und 25 (mittel) LSF 30 und 50 (hoch)  LSF50+ (sehr hoch) und werden nach der COLIPA International Sun Protection Feactor Test Method bestimmt.  Der Lichtschutzfaktor auf dem Flaschen und Tuben gibt dabei an, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit (Hautrötungsschwelle) des eigenen Hauttyps verlängert wird und in der Sonne vor UV-Licht geschützt ist. Beträgt die Eigenschutzzeit eines hellen Hauttyps als Beispiel 10 Minuten, kann man rein rechnerisch mit einem LSF30 (LSF30 x 10Min. = 5Stunden) in der Sonne verbleiben. VORSICHT!!! Das ist ein theoretischer Laborwert, den die Hersteller mit Labortests nach der COLIPA Methode erarbeitet haben. Hierbei gehen die Hersteller von Sonnencremes aber davon aus, dass auch die richtige Menge an Sonnencreme beim einschmieren zum Sonnenschutz verwendet wird. Da dies aber in der Regel vom Creme-Nutzer meist nie korrekt durchgeführt wird, muss man kalkulieren, dass die Schutzwerte, die auf den Flaschen vermerkt sind gerne um über 25% differieren. Bemessen sind die LSF-Werte mit 2 Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut. Der Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) schreibt dazu auf seiner Internetseite, dass die EU für ein einmaliges Eincremen des gesamten erwachsenen Körpers 6 Teelöffel bzw. 35 Gramm Sonnenmilch empfiehlt.  "Die Urlaubs- und Strandfotos dazu würden wir gerne mal sehen!" In der Praxis am Meer und Pool sieht das nach Rücksprache mit den Experten ledier ganz anders aus. In der Regel werden maximal 0,5 bis 1,0 Milligramm Sonnenmilch pro Quadratzentimeter Haut verwendet und zudem meist auch noch in der falschen Reihenfolge. Man geht zum Strand oder Pool, breitet sein Handtuch aus, entkleidet sich, bestellt sich was zu trinken und kremt sich erst nach einiger Zeit mit Sonnenmilch ein. Da diese aber wie schon erwähnt eine ungefähre Einwirkzeit von 30 Minuten hat, wird das Sonnenkonto schon vorab falsch gefüllt und die LSF-Werte kommen ins wanken. Generell gilt aber natürlich, dass Sonnenmilch mit höheren LSF-Werten effektiver schützt, als Produkte mit niedrigeren. Speziell bei den viel gekauften Cremes mit LSF 30 und LSF 50 muss man aber auch wissen, dass der Unterschied der beiden UVA-/UVB-Breitbandfiltersysteme bei ca. 2% liegt also keinen erwähnenswerten Unterschied macht. Die nächsthöhere Schutzklasse wäre dann also LSF50+. Vor dem Gebrauch von Cremes mit niedrigeren LSF-Klassen von unter 15 und Sonnenöls wird vor der Verwendung als Hautschutz in südlichen Sonnenregionen seitens der Hautärzte gewarnt.   Wie oft sollte man sich mit Sonnenmilch eincremen? Wie oft man sich mit seiner Sonnenmilch eincremen muss oder sollte, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Vorab dazu – Nachkremen erhöht nicht den Lichtschutzfaktor (2 x LSF30 macht nicht LSF60) aber verlängert trotzdem die Schutzzeit. Der Gang ins Meer oder in den Pool zur Abkühlung hat leider zur Folge, dass die Haut ihren Cremeschutz verliert. Ebenso wie durch Reibung bei sportlichen Aktivitäten und auch die damit verbundene Schweißbildung verringert den UV-Schutz der Sonnencreme auf der Haut. Zwischen 11:00Uhr und 15:00Uhr treffen rund 75% der schädlichen UV-B-Strahlen auf die Erde und somit auch auf die Sonnenanbeter gerade in den südlichen Urlaubsregionen. Schauen Sie sich gerne mal während der Mittagszeit um. Einheimische und Kenner halten während der Mittagszeit Siesta – aus guten Gründen.   Welche Körperstellen muss man besonders gut eincremen? Nicht nur die Köperstellen, an die man selbst nur schlecht herankommt, sollten durch eine Helferhand eingecremt werden. Viele Hotelpools bieten hierzu schon Fachpersonal an. Genieren Sie sich nicht, sondern nutzen Sie den Vorteil. Besonders gefährdet sind die sogenannten Lichtterrassen unseres Körpers, wie lichter Oberkopf bei Männern, Dekolleté bei Frauen, Gesicht, Nase, Ohren, Schultern, Fußrücken und Handrücken. Die Haut-Profis empfehlen hier Cremes mit LSF30 und LSF50, um zudem noch der Faltenbildung vorzubeugen.   Welche Sonnencreme ist am besten geeignet? Natürlich stellt sich nun die Frage, was kauft man für eine Sonnenmilch. Billig oder teuer? Was den Sonnenschutz und Lichtschutzfaktor angeht, so kann man getrost sagen, dass alle die gleiche Wirkung in Sachen Schutz - laut Ihrer Lichtschutzklasse - haben müssen bzw sollten. Es spielt also keine Rolle, ob teure oder billige Sonnencreme mit LSF30. Wichtig ist da schon eher, was sich für Zusatzstoffe, wie z.B. Parfümstoffe, Aditive oder Gelanik in den Cremes befinden. Lassen Sie sich gerne dazu von Ihrer Hautärztin/ Ihrem Hautarzt beraten. Billig muss dabei nicht immer schlecht sein!   Wieso ist Sonnenschutz wichtig bei der Laser-Tattooentfernung? Ein adäquater UV-Licht-Schutz ist vor, während auch noch Wochen nach der Lasertherapie notwendig, da nicht nur die Haut durch die massive Bestrahlung durch Laserlicht empfindlich ist, sondern auch die Melanienproduktion in der Haut beeinflusst werden kann. Die Folge können z.B. sogenannte Hyper- oder Hypopigmentierungen (Dunkel- oder Hellfärbungen/ Pigmentflecken) im gelaserten Hautareal sein. Zudem beeinträchtigt zu sehr gebräunte Haut aber auch die Energiewirkung des jeweiligen Laser-Impluses, die benötigt wird, um das anvisierte Tattoo-Pigment in der Haut zu zertrümmern. Das bedeutet für Sie also mehr Aufwand und mehr Kosten. Urlaubspläne können mit unseren Laserologen/ Dermatologen aber jederzeit vereinbart und berücksichtigt werden. Wichtig ist nur, dass Ihr tätowiertes Hautareal entweder zu 100% vor Urlaubssonne geschützt wird (entweder mit UV-Schutzpflastern oder Alufolie o.ä.), oder die weiterführende Laserbehandlung erst nach Abschwächung der Urlaubsbräune fortgeführt wird.   Der Fachhandel hat für solche Fälle aber auch spezielle Sonnencremes entwickelt. Gerade im Bereich Tattoo und Tattooentfernung sollte man sich an einen geeigneten Sonnenschutz halten, um nicht nur weiterhin viel Freude an seiner Tätowierung zu haben, sondern auch ein optimales Ergebnis bei der Laser-Tattooentfernung zu erhalten.       Weitere nützliche Tipps zu Pflege-Produkten rund ums Tattoo und die Tattooentfernung finden Sie zum Beispiel u.a. auf der Website von TattooMed https://tattoomed.de   .
Darf die Polizei Bewerber mit Tattoo ablehnen? Fotolia 45841094 for DocTattooentfernung Copyright
Diskriminierung seitens (potenzieller) Arbeitgeber bleibt nach wie vor eine Bedrohung für die individuellen Karrierewege von Menschen mit Tätowierungen. Das gilt nicht nur für private Unternehmen, die in ihren Kundenbeziehungen einer bestimmten Kultur verpflichtet sind, in der Tattoos als Kennzeichen sozialer Ächtung gelesen werden. Das gilt auch für ein Beschäftigungsverhältnis im Staatswesen, sei es eine Anstellung oder Verbeamtung. Einerseits könnte argumentiert werden, dass insbesondere Beamte auf eine Vorbildfunktion verpflichtet sind, die ihr Privatleben nicht ausspart. Ein Bewerber für den Polizeidienst in Nordrhein-Westfalen, der vom Auswahlverfahren wegen seines Löwenkopf-Tattoos auf dem linken Unterarm ausgeschlossen worden war, hatte gegen die Entscheidung geklagt – und vor dem Verwaltungsgericht im Eilverfahren Recht zugesprochen bekommen. Die folgende glückliche Ernennung zum Kommissarsanwärter war allerdings unter Vorbehalt einer späteren Entlassung erfolgt.     Tattoo und Vorbildfunktion »Beamte sind Personen, welche in einem öffentlichen-rechtlichen Treueverhältnis zum Staat beziehungsweise einer juristischen Person des öffentlichen Rechts stehen. Ihre Aufgaben bestehen insbesondere in der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben.« (Juraforum 2018) Zu den sog. Dienst- und Treuepflichten eines Beamten gehören u. a. Anweisungen zum Auftritt, was zwangsläufig das Aussehen einschließt. Diese Anweisungen dürfen jedoch nicht zu weit gehen, wie das Bundesverwaltungsgericht vor fast 20 Jahren in einem Fall befand – und dabei ging es um Körperschmuck, nicht um Tätowierungen. Der Dienstherr würde dann zu weit gehen, wenn das Persönlichkeitsrecht des Beamten (oder Anwärters) verletzt würde. Hier stehen sich also zwei Prinzipien gegenüber, die gegeneinander abgewogen werden müssen: Die Hoheit des Staates im individuellen Auftritt zu wahren, aber im Vollzug dieser Wahrung nicht übermäßig in seinen individuellen Rechten eingeschränkt zu werden. Anders gesagt: Ist eine Dienstanweisung mit höherrangigem Recht vereinbar oder nicht? (Der Preis für die relativ privilegierende Verbeamtung ist freilich schon, dass der Staat mehr von seinen Mitarbeitern verlangen darf, als etwa in der Privatwirtschaft üblich ist.)   Mir wollet koi Samurai mit Roiszähn In Baden-Württemberg beispielsweise hat das Innenministerium eine Leitlinie formuliert, die Tätowierungen verbietet, »die einen vertrauensunwürdigen Eindruck erwecken und im Dienst sichtbar sind« (3.3 der Leitlinien des Innenministeriums Baden-Württemberg). Zugleich haben Bewerber einen grundgesetzlichen (höheres Recht!) Anspruch auf Tolerierung. Die Frage ist also, nach welchen Maßstäben bemessen wird, was vertrauensunwürdig, was tolerabel ist. Hier gilt wie auf hoher See: Vor Gericht ist man in Gottes Hand ... Im Jahre 2015 hatte ein Bewerber geklagt, weil er im Bewerbungsverfahren für den mittleren Polizeivollzugsdienst keine Berücksichtigung aufgrund seines Samurai-Tattoos auf dem linken Oberinnenarm fand – wie ihm mitgeteilt worden war. »Ein Motiv der Tätowierungen sei nicht mit dem Berufsbild eines Polizisten vereinbar. Nach den Leitlinien des Innenministeriums Baden-Württemberg vom Februar 2014 seien Darstellungen unzulässig, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstießen, diskriminierende, gewaltverherrlichende oder sonstige gesetzlich verbotene Motive enthielten sowie solche Motive, die im Einzelfall einen vertrauensunwürdigen Eindruck erweckten. Das Tattoo auf dem linken Oberinnenarm, das eine Samurai-Maske mit ›Reißzähnen‹, ›blutigen Augen‹ und einem ›horn-ähnlichen Aufsatz‹ zeige, sei mit diesen Leitlinien nicht vereinbar. Eine Übertätowierung sei nicht ausreichend, da das eigentliche Motiv Grund der Ablehnung sei.« (VG Sigmaringen, Beschluss vom 26. August 2015 · Az. 5 K 2479/15) Hier währte der Streit nicht lange, ob das Tattoo gewaltverherrlichend sei oder nicht (wie der Kläger – logischerweise – argumentierte), denn für die Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren war das bei näherer Betrachtung unmaßgeblich. Das Gericht »verbesserte« die Begründung des ablehnenden Bescheids rückwirkend, indem es argumentierte, dass der Bewerber schon wegen seiner erreichten Punkte im Einstellungstest jenseits von Gut und Böse rangierte, nämlich auf Platz 570. Da nur 280 Neueinstellungen geplant waren und das Prinzip der Bestenauswahl praktiziert werde, sei die Nichtberücksichtigung der Bewerbung auch ohne Tattoo-Streit rechtens. »Um den Antragsteller nach diesen Grundsätzen einstellen zu können, müssten mindestens 290 Bewerber, die einen besseren Testwert erzielten, absagen. Dies liegt fernab jeglicher Lebenserfahrung.« (VG Sigmaringen) Über die Interpretation des Tattoo-Motivs – übrigens eine ästhetische, also im strengen Sinne kunsttheoretische Diskussion – lässt sich lange streiten. Aber das? Kaum. Preisfragen des Tages: Wieso hat die Polizei sich auf das Tattoo »eingeschossen«? Wieso hat das der Anwalt seinem Mandanten nicht im Vorfeld erklärt? Der Spaß hatte immerhin einen Streitwert von 6.377,34 € ... Jedenfalls ist der ursprünglichen Begründung zu entnehmen, was im Ländle normativ nicht geht, wenn man Polizist werden möchte.   Der angehende Kommissar in NRW wiederum ist aufgrund eines juristischen Fehlers als Gewinner aus dem Rechtsstreit hervorgegangen: Es fehlt in NRW nämlich an der »erforderlichen gesetzlichen Ermächtigung«, die allerdings benötigt wird, wenn eine bestimmte Art und Ausführung einer Tätowierung (VG Düsseldorf 8.5.2018) einen Bewerber für ein Amt disqualifizieren soll. Im konkreten Fall hatte sich mit der Ernennung zum Anwärter, immerhin ein Beamtenverhältnis (!) auf Widerruf, der Rechtsstreit aus Sicht des VG Düsseldorf erledigt.   Für alle, die den Polizeidienst einer aus der Beamtenlaufbahn fallenden Verzierung vorziehen, stehen wir zum Thema Laserbehandlung zur Tattooentfernung wie gewohnt zur Verfügung. Vielleicht trifft man dabei sogar ja auch den ein oder anderen Kollegen in Uniform...

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